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Pickel am Rücken

Pickel am Rücken – Wie sie entstehen und was man dagegen tun kann

Wenn die Sonne rauskommt und die Temperaturen wieder wärmer werden, zieht es viele an den Strand. Einige von denen, die gerne auch die Zeit in Bikini oder Badehose im Sand am Meer verbringen wollen würden, bleiben jedoch zuhause. Der Grund dafür: Sie schämen sich für ihre Pickel am Rücken. Um trotzdem ein paar Tage rückenfrei in der Sonne verbringen zu können, soll dieser Artikel Aufschluss darüber geben, wie Pickel entstehen, wie man ihnen vorbeugen und wie man sie, wenn es bereits zur Hautkrankheit gekommen ist, loswerden kann.

Pickel am Rücken

Ursachen für die Entstehung von Pickeln

Wer verstehen will, wie es zu entzündeten Pickeln am Rücken kommt, stellt sich am besten einen brodelnden Vulkan vor. Der Vulkan will bei zu viel Druck das Magma loswerden und stößt es nach draußen, wo man dann im Allgemeinen von Lava spricht, die irgendwann abkühlt. Ganz ähnlich verhält es sich mit Pickeln. Talgdrüsen produzieren Talg. Dieser wird normalerweise einfach über die Haut abgegeben und zwar durch offene Hautporen. Verhornungen an diesen offenen Hautporen können jedoch dafür sorgen, dass diese verstopfen. Der Talg sammelt sich dann unterhalb dieser Verhornung und entzündet sich, weil er nicht nach draußen abtransportiert werden kann. Das Resultat sind dann Entzündungen in Form von eitrigen Pickeln.

Ungesunde Ernährung als weiterer Grund für Pickel am Rücken

Auch eine ungesunde Ernährung kann Ursache für Pickel sein. Wissenschaftler haben schon vor einigen Jahren herausgefunden: Wer wirklich auf Nummer sicher in Sachen Hautunreinheiten gehen will, müsste sich eigentlich ernähren wie dir Ureinwohner es taten. Das heißt vor allem eines: Verzicht auf Industriezucker. Heute finden sich in nahezu allen Lebensmitteln Zucker; teilweise sogar versteckt in Kohlenhydraten oder einfach nur anders benannt, z. B. als „Glucose“ oder „Natriumcyclamat“ (ein Süßungsmittel). Wer Lebensmittel auf der Packung also bloß nach dem „Z“ für Zucker abscannt, wird so manchen Zuckeranteil einfach überlesen. Hinzu kommt, dass es in Sachen Industriezucker keine Langzeitstudien gibt. Neben dem offensichtlichen Ergebnis der Pickel kann Zucker also noch weit mehr Gefahren bergen – man weiß es nur noch nicht.

Pickel als Mangelerscheinung

Nicht nur eine ungesunde, sondern auch eine mangelhafte Ernährung kann Ursache für Pickel sein. Wer seinem Körper also wichtige Vitamine, Spurenelemente und Mineralstoffe vorenthält und sich stattdessen einseitig oder gar von den oben genannten zu zuckerhaltigen Lebensmitteln ernährt, wird schneller mit Hautentzündungen zu rechnen haben als diejenigen, die eine ausgewogene Ernährung bevorzugen. Doch lange Rede, kurzer Sinn: Wie kann man die unschönen und oft auch schmerzlichen Pickel wieder loswerden?

Den Pickeln den Kampf ansagen – Aber mit welcher Kriegserklärung?

All denen, die schon länger und mit sehr aggressiven entzündeten Pickeln zu tun haben sei geraten, einen Hautarzt aufzusuchen, denn ähnlich wie es auch mit den Menschen ist: Pauschalisierungen sind nicht gut! Die Ursache für den einen Pickel kann eine ganz andere sein als für den, der vier Zentimeter weiter links sein Unwesen treibt. Ein Hautarzt muss in diesem Fall jeden Pickel einzeln untersuchen, um festzustellen, was zu den häufigen Entzündungen führt und wie man sie behandeln kann.

Masken gegen die unliebsamen Pickel

Auch am Rücken können Masken helfen. Schließlich kann die Entstehung der Rückenpickel genauso begründet sein wie die von Pickeln im Gesicht oder an der Brust. Diese Masken können entweder fertig in jeder Drogerie für ein paar Cent gekauft werden oder aber man macht sie einfach selbst. Entzündungshemmend wirken dabei Masken mit Quark, Honig und einem Spritzer Zitronensaft. Die im Quark enthaltene Milchsäure, die Milchfette und auch der Milchzucker werden von der Haut aufgenommen und verfeinern das Hautbild. Honig entfernt die Schmutzpartikel, die die Hautporen verstopfen und Zitronensaft wirkt auf der Haut stark desinfizierend und pflegt die Haut. Ein Gemisch aus allen drei Zutaten ist demnach nicht nur entzündungshemmend und reinigend, sondern auch eine Wohltat für die Haut. Und wer die betroffenen Stellen am Rücken selbst nicht erreichen kann, fragt einfach eine Person seines Vertrauens.

Heilerde – Bringt’s was?

Schön wäre es doch, könnte man Rückenpickel genauso einfach loswerden wie man Fussel auf dem Teppichboden loswird, oder? Tatsächlich gibt es auch ein Methode, die die Unreinheiten aus der Haut im wahrsten Sinne des Wortes heraussaugt: Heilerde. Eine Maske mit Heilerde entfaltet während der Trocknung auf der Haut eine Art Saugwirkung, die überschüssigen Talg – wir erinnern uns daran, dass es dieser war, der Pickel häufig hervorruft – entfernt und die einst offenen Hautporen von Ablagerungen befreit. Neben den Ursachen für Pickel entfernt Heilerde übrigens auch die Ursache für Mitesser und andere Hautunreinheiten.

Wunderpflanze Kamille

Auch die entzündungshemmende Pflanze Kamille kann wahre Wunder vollbringen, wenn man sich mit Pickel am Rücken rumplagen muss. Dabei kann Kamille innerlich wie auch äußerlich helfen. Man kann sie in Form von Tee (aber bitte zuckerfrei) genießen oder, wer das nicht mag, weil es zu sehr ans Kranksein erinnert, in ihr baden. Dazu einfach eine Badewanne mit angenehm warmen Wasser voll laufen lassen und eine Handvoll Kamillenblüten unterheben. Auch Teebeutel können ihren Zweck erfüllen. Wem das zu okkult anmutet, findet aber auch in der Apotheke und in örtlichen Drogeriemärken vorgefertigte Kamillebäder in Flaschen oder kleinen Packungen für diejenigen, die lieber erst einmal probieren möchten.

Fazit

Wer sich mit Pickeln am Rücken ärgern muss, sollte in jedem Fall etwas dagegen unternehmen, ganz ungeachtet dessen, ob die Pickel nun groß oder klein sind, häufig auftreten oder nur manchmal. Sie schmerzen und ihre Abheilung kann mehrere Wochen dauern, da durch den ständigen Abrieb dank der darüber liegenden Kleidung eine Wundheilung nicht richtig zustande kommen kann. Was letztendlich wirklich dagegen wirkt, kann in jedem Fall ein Hautarzt sagen. Wer den Gang zu diesem nicht antreten möchte, kann mit den o. g. Hausmitteln rumprobieren – schaden tun sie nicht.

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