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Pickel ausdrücken – Wie man Pickel los wird

Was sind Pickel überhaupt?

Pickel, auch Pusteln oder Eiterbläschen genannt, sind kleine Hohlräume auf der Haut, die mit Eiter (gelbliche Absonderungen) gefüllt sind. Die kleinen fiesen Rötungen entstehen durch eine Blockade der Poren unterhalb der Haut. Akne ist eine extreme Form davon. Schwangerschaften führen zu einer hormonellen Veränderung im Körper und können Pickeln verursachen. Auch schlechte Ernährung, Vererbung und das Tragen von zu viel Make-up lösen diese Schwellungen auf der Haut aus. Jeder Mensch hat sie schon mal gehabt und weiß, dass diese zwar nicht weh tun, aber für ein unansehnliches Erscheinungsbild sorgen. Darum sind nachfolgend Methoden beschrieben, die Pickeln möglichst schnell wieder beseitigen und wieder für eine schöne reine Haut sorgen.

Pickel ausdrücken

Was tun bei Pickeln?

Die wohl bekannte Methode, um die nervigen Mitesser schnellstmöglich loszuwerden, ist das Ausdrücken. Wer sich aber dazu entscheidet, seine Pickel ausdrücken zu wollen, sollte einige wichtige Dinge dabei beachten. Denn nur wer die richtige Methoden anwendet, wird mit den Ergebnissen auch zufrieden sein. Dabei spielt der richtige Zeitpunkt eine entscheidende Rolle.

Zeitpunkt

Wird der Pickel nämlich zu früh ausgedrückt, kann sich die Entzündung verschlimmern und weiter ausbreiten. Die Heilung zieht sich damit auch unnötig in die Länge. Bleibende Narben stellen hier die größte Folge dar. Wenn man den Pickel zum ersten mal bemerkt, ist es noch zu früh. Man sollte ihn erst einmal sich vollständig entwickeln lassen. Das dauert in der Regel 12 bis 24 Stunden nach dem ersten Auftreten auf der Haut, wenn diese sich spannt und gerötet ist. Sobald sich nach einem halben oder ganzen Tag ein kleiner Hügel gebildet hat und die Rötung nachgelassen hat, kann man den Pickel ausdrücken. Hier sollte man die richtige Methode wählen und vorsichtig sein.

Methode

Bevor man sich an das Ausdrücken macht, sind gewisse Vorbereitungen zu treffen. Man sollte die betroffene Stelle mit heißem Wasser abwaschen. Dadurch gelangt die Verstopfung der Pore näher an die Hautoberfläche. Dann holt man sich eine Nadel zur Hilfe. Mit dieser kann man wunderbar den Pickel öffnen, indem man die oberste Hautschlicht durchsticht. Hier ist besondere Vorsicht geboten, denn ein Fehler kann schmerzhaft sein. Bei richtigem Zustechen sollte mit sanftem Druck der Eiter aus dem Pickel fließen. Wenn man ihn gleich mit den Fingern loswerden will, dann wickelt man sich am besten Taschentücher um die Spitzen der beiden Zeigefinger. Man platziert sie dann mit ein wenig Abstand gegenüberliegend zum Pickel. Der Druck muss von den Seiten kommen, nicht von der Spitze. Schließlich will man etwas herausholen und nicht tiefer reindrücken. Nun löst man den Eiter, indem man beide Finger sanft gegeneinander drückt. Das macht man solange bis kein Eiter mehr raus kommt. Man sollte es spätestens dann lassen, wenn die Stelle anfängt zu bluten, um schlimmere Folgen zu vermeiden. Wenn alles gut verlaufen ist, muss man die betroffene Stelle noch nachbehandeln, damit sie nach dem Pickel ausdrücken möglichst schnell wieder abheilt.

Nachbehandlung

Dazu hält man einen Wattebausch oder ein Taschentuch für eine Weile auf den ausgedrückten Pickel, damit Schwellungen und Blutungen gestoppt werden. Gesichtswasser hat hier die selbe Wirkung. Jetzt heißt es nur noch, die Stelle ruhen zu lassen, bis sie sich vollständig regeneriert hat.

Andere Methoden
Eis

Neben dem eigentlichen Ausdrücken gibt es aber noch einige andere Methoden, um Pusteln los zu werden. Man kann Eis in ein Papiertuch wickeln und für 20 Minuten auf die Stelle drücken. Wenn man das über den Tag verteilt öfters anwendet, können sogar ganze Pickel verschwinden. Statt Eis kann man auch Augentropfen oder eine frische Gurke verwenden, die ebenfalls die Rötung abschwellen lassen. Einen Fehler, den viele Leute begehen, ist es die betroffenen Haustellen zu peelen. Das sollte man wirklich lassen, denn das macht alles nur schlimmer. Pickel lassen sich nicht einfach wegschrubben. Durch das Reiben verteilen sich die in der Haut sitzenden Bakterien und können weitere Entzündungen auslösen. Lieber reinigt man hier die Mitesser mit einem sanften Reinigungsgel und desinfiziert sie mit einem Desinfektionsmittel.

Peeling

Ein Peeling kann allerdings als Vorbeugung helfen. Dann gibt es noch altbekannte Hausmittel, die helfen können. Honig und Teebaumöl wirken entzündungshemmend. Apfelessig wirkt astringent, das heißt die Poren ziehen sich zusammen und die Durchblutung wird angeregt. Den Essig einfach mit vier mal so viel Wasser mischen und wie ein Gesichtswasser auf die Haut auftupfen. Zahnpasta, Backpulver und eine zerstoßene Aspirin-Brausetablette tun hier ebenfalls ihren Dienst.

Abdeckstift

Und wenn man sich all diese Methoden nicht zumuten und den Pickel lieber von alleine abheilen lassen will, dann tut es ein Abdeckstift mit Salicylsäure auch, um ihn vorübergehend abzudecken. Die enthaltene Säure fördert die Abheilung sogar. Weil die Paste so dick ist, empfiehlt sich hier die Verwendung eines Wattebausches oder Q-Tipps, um ein möglichst gleichmäßiges und unauffälliges Ergebnis zu erhalten.

Wie man also sieht, gibt es zahlreiche Methoden, um Pickel zu behandeln. In den meisten Fällen sollte man die Mitesser einfach von alleine abklingen lassen, doch wer nicht so lange warten will, kann sich mit dem richtigen Pickel Ausdrücken zum richtigen Zeitpunkt schnelle Abhilfe verschaffen und sich wieder an reiner schönen Haut erfreuen.

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