Stempel tipp mit daumen hoch

Bild klicken und mehr erfahren! >>>

Derminax
Nonacne_Isolated
one-clear-skin-max

Was gegen Pickel unter der Haut hilft

Alle Pickel nerven, keine Frage. Doch unter der Haut liegende Pickel sind so richtig fies. Sie heilen nicht nur langsamer, sondern sind auch größer und schmerzhafter als jede andere Pickelart, die direkt an die Oberfläche sitzt. Die tiefliegenden Pickel werden auch Papeln, verkapselte Pickel, Knötchen unter der Haut oder zystische Akne genannt. Sie loszuwerden ist nicht immer einfach, konsequente Pflege und ein paar Tricks helfen dabei, die Haut reiner und gesünder zu halten.

So lassen sich Pickel unter der Haut erkennen

  • schmerzhafte, entzündete Stelle unter der Haut, oft schon fühlbar obwohl noch keine Beule sichtbar ist
  • bei Berührung besonders empfindlich, gelegentlich auch schon ohne Berührung schmerzhaft
  • gerötete flache Stelle oder sichtbare rote Beule
  • einige dieser Pickel können einen weißen „Kopf“ haben, oft „reift“ die Beule aber gar nicht bis zu diesem Stadium heran
  • typische Stellen sind das Gesicht, der Rücken und die Schultern, tief in der Haut sitzende Pickel können aber praktisch am ganzen Körper auftreten

Wie entstehen Pickel unter der Haut?

Tiefliegende Pickel entstehen, weil die Haut mehr Talg produziert als abgeleitet werden kann. So bleibt Talg in der Talgdrüse zurück, wird dickflüssiger oder sogar ganz hart. Die Talgdrüse kann den klebrigen oder gar harten Talg dann nicht mehr an die Hautoberfläche leiten und platzt schließlich unter der Haut. Eine akute Entzündung entsteht, die das herumliegende Gewebe reizt. Schmerzen, Schwellungen und Rötungen stellen sich ein. Nicht alle Menschen haben solche tiefliegenden Pickel, warum einige Leute mehr dazu neigen als andere, ist noch nicht komplett erforscht. Bisher sehen Mediziner genetische Aspekte als Hauptgrund für die überschüssige Talgproduktion. Wer beispielsweise eine besonders verhornte Haut hat, wird häufiger mit Unreinheiten kämpfen müssen. Man weiß auch, dass Hormone Einfluss auf diese Art der Akne haben. Deshalb leiden vor allem Menschen in der Pubertät, aufgrund systemischer Erkrankungen, während der Schwangerschaft, Perimenopause und Menopause oder aufgrund von hormonellen Schwankungen während des Menstruationszyklus an den Knötchen unter der Haut.

Tiefsitzende Pickel? Bloß nicht ausdrücken!

Papeln unter der Haut liegen so tief, dass sie oft nicht „heranreifen“ – es bildet sich also kein sichtbarer weißer „Kopf“, den man ausdrücken könnte. Um das Knötchen loszuwerden, versuchen es einige Betroffene trotzdem. Sie pressen und drücken an der Beule herum, und machen es nur noch schlimmer. Das entzündete Gewebe wird so nur noch mehr irritiert und die Heilung dauert deshalb länger. Mitunter kann es Wochen dauern, bis die Rötung und Schwellung vergeht. Ausrückversuche von Pickeln, die unter der Haut sitzen, schaden dem Gewebe und können bleibende Narben, sogenannte Pickelmale, verursachen. Es gibt bessere Wege, um zystische Pickel zu behandeln.

Was lässt sich gegen Pickel unter der Haut tun?

Tieflegende Papeln sind nicht leicht zu kurieren. Es gibt jedoch einige Methoden, um das Auftreten und die Folgen der Knötchen auf ein Minimum zu beschränken.

  • Eine eine einfache, aber konsequente Hautpflegeroutine ist Pflicht.
  • Die Haut sollte täglich zweimal gründlich mit einem milden Reinigungsmittel gesäubert werden.
  • Keine Seife verwenden! Insbesondere Seife am Stück kann die Poren verstopfen. Auch andere Stoffe, die in Seife stecken, sind zu harsch für die Haut. Lieber zu einer seifenfreien Waschlotion greifen.
  • Um die Talgabfuhr zu fördern, sollte die Haut täglich mit einem chemischen Peeling behandelt werden. Auf diese Weise wird verhorne Haut effektiv entfernt. Mechanische Werkzeuge (Hautbürste, Silikonpad, Waschlappen) sollten nur sparsam eingesetzt werden, weil die Haut dafür zu empfindlich ist. Ein BHA Peeling löst die oberste Hautschicht sanft ab. Produkte mit Salizylsäure töten Bakterien ab und reduzieren Rötungen und Schwellungen.
  • Regelmäßige Gesichtsdampfbäder helfen bei der Talgabfuhr, indem sie die Poren öffnen. Der Dampf in der Dusche ist schon hilfreich, noch besser ist ein gezieltes Gesichtsdampfbad (Gesicht über eine spezielle Gesichtssauna oder alternativ über eine Schüssel mit heißem Wasser halten – Bitte Vorsicht beim Einatmen!). Auch ein warmer Waschlappen auf der Beule kann eine Linderung bringen, indem er dem Papel den Weg an die Hautoberfläche erleichtert.
  • Eine weitere Option ist die sogenannte Zugsalbe aus der Apotheke. Das Produkt wirkt entzündungshemmend und stark austrocknend.
  • Und es gibt noch ein Mittel im Kampf gegen tiefliegende Pickel, es heißt Benzoylperoxid (kurz BPO, erhältlich beim Dermatologen oder in der Apotheke). Durch tägliches Auftragen (einmal am Tag) werden die Bakterien bis tief in den Poren bekämpft.
  • Keine Hautpflege- oder Beautyprodukte mit dicker Textur verwenden, sie könnten die Poren zusätzlich verstopfen. Für die Tages- und Nachtpflege empfiehlt sich eine leichtere Textur (Gel oder Lotion). Ideal sind Produkte, die als „Nicht komedogen“ gekennzeichnet sind. Das gilt auch insbesondere für das Make-up (Foundation). Noch besser ist es, kein Make-up auf die betroffenen Hautstellen aufzutragen.
  • Alle verwendeten Hautpflegeprodukte sollten frei von reizenden Stoffen wie Alkohol und Menthol sein. Beide haben das Potenzial Rötungen und Entzündungen zu fördern.
  • Viele Menschen berichten, dass eine gesunde und abwechslungsreiche vegane Ernährung zu einer großen Verbesserung bei zystischer Akne geführt hat.
  • Bei andauernden Hautproblemen lohnt sich der Gang zu Arzt. Mit einer Diagnose in der Hand kann das Hautproblem oft besser angegangen werden.
Nonacne