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Teebaumöl gegen Pickel

Teebaumöl wird seit Urzeiten von Menschen genutzt. Die Aborigines, die australischen Ureinwohner, pflegen eine Kultur, die sich bereits vor 45.000 Jahren entwickelt haben soll. Sie verfügen über ein immenses und tiefgehendes Wissen von den Pflanzen und den in ihnen enthaltenen Wirkstoffen. Intuitiv haben sie dieses Wissen erfahren und nutzen es bereits seit undenklichen Zeiten, um ihre Wunden zu desinfizieren, gegen Parasitenbefall der Haare und der Haut, gegen Hautinfektionen und Erkältungskrankheiten. Der Entdecker Thomas Cook brachte Ende des 18. Jahrhunderts das Teebaumöl nach Europa, als er auf einer seiner Reisen das Öl der Aborigines entdeckt hatte. In den 20er Jahren des vorigen Jahrhunderts begannen Einwanderer aus unserer Hemisphäre sich mit dem Teebaumölextrakt, das die Aborigines nutzen, nach unseren wissenschaftlichen Methoden zu untersuchen. Das Ergebnis war frappierend. Das Teebaumöl enthält hoch wirksame Inhaltsstoffe mit fungiziden (pilztötenden) und antibakteriellen Eigenschaften. Von da an war der Siegeszug des Teebaumöls nicht mehr zu stoppen und wird heute in der ganzen Welt wirkungsvoll in der Gesundheits-, aber auch in der Schönheitspflege eingesetzt. Bei kosmetischen Problemen hilft Teebaumöl Pickel hoch effektiv zu behandeln. Selbst eine hohe psychische Wirkung wird dem Teebaumöl bescheinigt. Da häufig das Auftreten von Pickeln und Akne in Stress- und Angstsituationen beobachtet werden kann, dürfte auch hier eine Wechselwirkung über Stress reduzierende Wirkstoffe im Teebaumöl auf eine Verbesserung des Hautbildes angenommen werden können.

Die Blätter verschiedener Teebaumarten liefern das heilsame Teebaumöl

Botanisch betrachtet gehören die unterschiedlichen Teebaumarten zu mehreren Gattungen der Familie Myrthengewächse, bot. Myrtaceae. Allgemein wird der Name „Teebaumöl“ verwendet, wenn das ätherische Öl aus dem australischen Teebaum gemeint ist, das die Aboriginis seit Menschengedenken verwenden. Wird dieses Teebaumöl im Handel angeboten, führt es aber auch die Bezeichnung „australisches“ Teebaumöl. Alle Teebaumöle, die den Zusatz „australisch“ nicht im Namen führen, bestehen aus einer Mischung von ätherischen Ölen, die aus anderen Teebaumarten gewonnen worden sind, die auch nicht unbedingt in Australien beheimatet sind. Zur Gewinnung des ätherischen Öls werden die feinen Zweige und Blätter des australischen Teebaums, Melaeuca alternifolia und/oder die für eine Teebaumöl-Mischung die Zweige und Blätter anderer Teebäume, per Destillationsverfahren gewonnen. Für die Herstellung von 10 Litern Teebaumöl wird eine Tonne Blätter und Zweige benötigt. Die Destillation des Öls dauert ungefähr 2 Stunden. Teebaumöl ist fast klar und darf eine leichte Gelbfärbung haben. Der Geruch ist eher streng und wird von manchen Nasen als recht unangenehm wahrgenommen. Wichtig beim Teebaumöl ist die Reinheit, denn sie entscheidet über die Qualität und damit auch über die Wirksamkeit des Teebaumöls. Nur Teebaumöl, das auch aus original Teebaummaterial gewonnen worden ist, entfaltet die allseits bekannte und anerkannte Wirkung auf die unerwünschten Pickel. Seine hohe Wirksamkeit nicht nur bei Hautproblemen verdankt das Teebaumöl seinen Hauptbestandteilen, den chemischen Verbindungen Cineol und Terpin. Original Teebaumöl zeigt sich bei Pickeln äußerst hilfreich. Seine desinfizierende und antibakterielle Wirkung wurde bis zur Entdeckung des Penizillins sogar während des ersten Weltkrieges bei verwundeten Soldaten zur Desinfektion ihrer schweren Wunden eingesetzt.

Randomisierte klinische Blindstudie beweist: Teebaumöl ist hochwirksam bei Pickeln und Akne!

Die hohe Wirksamkeit von Teebaumöl bei Akne und Pickeln wurde in einer klinischen, randomisierten und verblindeten Studie Anfang der 90er Jahre des vorigen Jahrhunderts bewiesen. Dabei wurden 124 Testpersonen, die unter Akne litten, eine Gelzubereitung auf die betroffenen Hautbereiche appliziert. Das Gel enthielt 5% Teebaumöl. Die Hautpartien, die von Akne befallen waren, wurden sehr effizient mit diesem Gel behandelt und sowohl die entzündlichen wie auch die nicht entzündeten von Akne betroffenen Bereiche wurde deutlich reduziert. In weiteren Untersuchungen stellte sich eine Teebaumölzubereitung mit 5 bis maximal 10 % Teebaumölanteil als optimal heraus.

Bei entzündeter Akne hilft Teebaumöl Pickel höchst effektiv dank der entzündungshemmenden und die Wundheilung fördernden Inhaltsstoffe wirkungsvoll zu heilen. Außer der positiven Wirkung auf die Haut ist die Wirkung auf die psychische Befindlichkeit durch die Inhaltsstoffe des Teebaumöls nicht zu unterschätzen. Das Teebaumöl enthält einen hohen Bestandteil an Alkoholen, die nachweislich nicht nur die Haut beruhigen, sondern auch die innerpsychischen Bewegungen beeinflussen. So wirken die Monoterpene darin hilfreich gegen Angst und verhelfen wirkungsvoll zu einem starken Selbstvertrauen. Die Verbindung zwischen den seelischen Zuständen und dem Aussehen der Haut ist inzwischen allgemein bekannt. Teebaumöl gibt Entschlußkraft und Klarheit und reinigt die Haut im Äußeren und die Psyche im Inneren. Heißt es doch, die Haut ist der Spiegel der Seele. Somit verhilft das Teebaumöl Pickel und Seele gleichermaßen zur Heilung.

Anwendungsbeispiele von Teebaumöl zur Behandlung von Pickeln

Pickel entstehen, wenn die Haut vermehrt Talk produziert und dieser Talk die Poren der Haut verstopft. Die Poren entzünden sich, Pickel werden sichtbar. Die in den entzündeten Pickeln sich stetig vermehrenden Bakterien breiten sich weiter aus und sorgen für immer mehr verstopfte Hautporen. Die verstärkte Absonderung von Talk hängt mit verschiedenen Komponenten zusammen, insbesondere aber mit der noch nicht ausgelichenen Hormonproduktion während der Pubertät.

Um dafür zu sorgen, dass sich die Haut nicht immer weiter entzündet und sich die Pickel immer weiter ausbreiten, ist es notwendig, die Haut regelmäßig und gründlich zu reinigen. Die während der Pubertät verstärkt auftretende Akne hängt mit der hormonell bedingten Überproduktion von Fett in der Haut zusammen. Um ein schönes und gesundes Hautbild zu erreichen und vor allem, um die unschönen Aknenarben zu vermeiden, ist die Pflege mit Teebaumöl eine wichtige Gegenmaßnahme. Die eitrigen Pickel werden dazu mit einem Wattepad oder einem Wattestäbchen, das mit Teebaumöl getränkt ist, vorsichtig betupft. Das Teebaumöl desinfiziert die Haut und hilft dabei, die kleine Hautwunde, die durch den eitrigen Pickel entstanden ist, zu heilen. Eine so gepflegte Haut kann in den meisten Fällen ohne Narbenbildung wieder abheilen. Ein schönes Hautbild ist also auch bei einem starken Aknebefall der Gesichtshaut dank Teebaumöl wieder herzustellen. Die regelmäßige Reinigung am Abend sollte mit einem vorsichtigen Betupfen des gesamten von Pickeln betroffenen Bereichs und besonders auch der von übermäßiger Fettproduktion betroffenen Bereiche für die Nacht gepflegt werden. Das Teebaumöl entfaltet dann während des Schlafs seine ganze Wirkkraft.

Befinden sich die Pickel am Körper, häufig ist der obere Rücken von vielen Pickeln betroffen, kann auch ein regelmäßiges Bad mit Teebaumöl sehr hilfreich wirken. Dabei werden auf eine gefüllte Badewanne 10 Tropfen Teebaumöl gegeben und in dem so zu bereiteten Badewasser die die Haut und die Seele beruhigende Wirkung genossen. Ein Gesichtsdampfbad kann besonders bei Menschen mit empfindlicher Haut sehr wirksam sein. Wer empfindlich ist, sollte auch von einer Anwendung mit purem Teebaumöl absehen und das Öl nur verdünnt direkt auf die Haut aufbringen.

Teebaumöl – Empfindliche Menschen und Allergiker sollten einiges beachten!

Teebaumöl enthält d-Limonen und alpha-Termentine, die die Oxidationsprodukte 1,2,4-Trihydroxymethan und Ascaridol produzieren. Diese Stoffe können Allergien auslösen. Das bedeutet auch, dass das Alter des Teebaumöls mit entscheidet, wie viel dieser Oxidationsprodukte darin enthalten sind und wie stark die Gefahr erhöht die Auslösung einer allergischen Reaktion sein kann. Dabei sind der Lichteinfall und die Zufuhr von Sauerstoff auf die Entwicklung der Oxydationsprozesse im Teebaumöl maßgeblich. Das Teebaumöl muss deshalb immer luftdicht verschlossen und in einer Licht undurchlässigen Flasche aufgehoben werden. Besonders wenn die Person bereits allergiegefährdet ist, muss die Gefahr einer Kontaktallergie vermieden werden. Wird bei gefährdeten Personen das Teebaumöl über längere Zeit direkt und pur auf die Haut aufgetragen, kann es zu Kontaktexemen kommen. Außerdem kann bei Allergikern das Einatmen des ätherischen Öls zu allergischen Reaktionen führen und besonders bei Kindern heftige Reaktionen auslösen. Haustiere haben keine Möglichkeit, die Inhaltsstoffe des Öls abzubauen. Sie dürfen damit nicht in Berührung kommen.