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Unreine Haut

Aus allen Waffen gegen Pickel feuern

Auch der Philosoph Ludwig Wittgenstein sagte schon: „ Unser Gesicht ist die Seele des Körpers.“

Das größte Organ des Menschen ist die Haut. Diese schirmt das Körperinnere gegen äußerliche Einflüsse ab. Somit dient die Gesunderhaltung der Haut auch der des Körpers. Die Traditionelle Chinesische Medizin (TCM) geht davon aus, dass sich organische Beschwerden durchaus durch eine unreine Haut manifestieren.

Pickel sind der Albtraum eines jeden Betroffenen. Unser Schönheitsideal propagiert schließlich eine makellose, strahlende und glatte Haut.

Vielen, die von dem Problem nicht betroffen sind, denken, dass das nur ein Problem in der Teenagerzeit ist. All denen sei aber gesagt, dass sie sich hier ganz gewaltig irren. In jedem Alter kann es einen erwischen. Und dann beginnt die nervenaufreibende Suche nach einem Mittel oder einer Behandlung dagegen. Es gibt unzählige Ursachen, die dafür sorgen können, dass die körpereigene Talgproduktion angeregt wird und die Haut nicht gerade strahlen lassen.

Stress, Klimaänderungen und auch die Ernährung können beispielsweise für eine unreine Haut sorgen. Betroffene kann dieses Problem durchaus immens angreifen und unglaublich zu schaffen machen. Aber,es gibt einige Dinge, die, werden sie beherzigt, durchaus zu einer schönen Haut führen können.

Selbst erfreuliche Dinge, wie ein Aufstieg im Job oder auch einer neuer Freund, können Pickel sprießen lassen. Also muss der Kampf dagegen rigoros in Angriff genommen werden. Der Drogeriehandel und auch Apotheken stehen dann mit einer schier unfassbaren Menge an Pasten Cremes, Desinfektionsmitteln, Waschlotionen und Wässerchen bereit.

Unreine Haut

Kleine Pickellehre

Die Hälfte aller Frauen und auch viele Männer nehmen jeden Tag den Kampf gegen unreine Haut, vergrößerte Poren oder gar Akne auf. Die Ursache ist in den meisten Fällen eine zu starke Produktion von Talg.

Die Talgdrüsen befinden sich in den Hautporen und produzieren Talg. Normalerweise wird der Talg durch den Haarkanal an die Hautoberfläche transportiert. Ist die Talgdrüse jedoch verstopft, sammeln sich abgestorbene Hautzellen und Talg in der Hautpore. Das Resultat sind unschöne schwarze, kleine Knötchen – ein Mitesser ist geboren. Das dunkle Aussehen des Mitessers entsteht durch den eingelagerten Farbstoff Melanin, der mit dem Luftsauerstoff reagiert. Beim Ausdrücken kommt der Talg als dünner Pfropf aus der Haut. Meist finden sich die Mitesser auf Stirn, Nase und Kinn. Bei fettiger Haut tauchen sie häufig im ganzen Gesicht auf. Früher herrschte der Irrglaube, dass die Mitesser von Würmern verursacht würden. Diese, so dachte man, nisten sich unter der Haut ein und ernähren sich von Körpersekreten. Sie erhielten den Namen Dürrmaden oder Zehrwürmer. Aus dem lateinischen stammt der Name „Komedone“ (comedere – verzehren, essen).

Kommen dann Bakterien dazu und siedeln sich in der verstopften Pore an, entsteht Eiter. Diesen produziert der Körper, um die Bakterien wieder los zu werden. Der Eiter, der sich in der Pore sammelt führt zu einem unansehnlichen und ärgerlichen Pickel.

Weiterhin kann noch Akne auftreten, was eine hormonbedingte Erkrankung ist. Die hängt in erster Line von männlichen Geschlechtshormonen (Testosteron) ab. Häufig findet man Akne bei jungen Menschen während der Pubertät, wenn die Hormone im Körper tanzen. Weibliche Geschlechtshormone (Östrogene) verhindern den Ausbruch von Akne. Bei Frauen ist die Akne eine Begleiterscheinung des weiblichen Zyklus, bei dem in der zweiten Hälfte die Testosteronproduktion ansteigt. Auch eine Schwangerschaft kann ein Auslöser sein.

Es gibt jedoch noch andere Faktoren für die Ausbildung von Akne. Bei Zwillingsstudien kam heraus, dass auch erbliche Faktoren eine nicht unerhebliche Rolle spielen.

So manch einer weiß sich wirklich nicht mehr zu helfen. Die Haut ist gereizt, Waschlotionen und Cremes wirken überhaupt nicht mehr. Oft scheinen die Pickel und Mitesser immer mehr zu werden.

Zur Beruhigung sei hier gesagt, dass kaum ein Mensch die perfekte Haut hat. Umfragen haben ergeben, dass 18 Prozent der Frauen ständig mit unreiner Haut zu kämpfen haben. Bei 37 Prozent tauchen zu allem Übel auch noch hin und wieder Pickel und Mitesser auf. Die Deutsche Dermatologische Gesellschaft hat festgestellt, dass Akne die weltweit am häufigsten auftretende Hauterkrankung ist.

Auch Sportler kämpfen gegen Pickel und Co. Dabei ernähren sich doch gerade Sportler besonders gut. Hier gibt es unterschiedliche Gründe. Nicht wenige Sportler nutzen Nahrungsergänzungsmittel, nicht selten mit hochdosiertem Vitamin B. Früher wurden Vitamin B Präparate gegen Akne empfohlen. Es hat sich aber herausgestellt, dass das Gegenteil der Fall ist. Auch Sportler, die anabole Steroide benutzen, sowohl im Profisport als auch im Freizeitsport, können von schwerer Akne gezeichnet sein. Hochdosierte Hormone können zu Entzündungen und Vernarbungen führen.

Auch von außen auf die Gesichtshaut ausgeübter Druck oder Reibung und Schweiß können Auslöser für eine unreine Haut sein. Gerade Reiter haben damit zu kämpfen, wenn beispielsweise der Gurt des Reiterheims permanent am Kinn scheuert. Da hilft dann nur noch den Gurt regelmäßig zu desinfizieren und die Haut gründlich zu reinigen und pflegen.

Die meisten Menschen sind auf der Suche nach der perfekten Pflege für strahlende und reine Gesichtshaut. Die Werbung spielt mit dieser Suche und gaukelt vor, die ultimative Lösung zu haben. Frauenzeitschriften sind voll von den unterschiedlichsten Methoden zur Behandlung. Auch sogenannte Wundermittel gegen unreine Haut, zu stattlichen Preisen, sind im Umlauf. Hier wird Hoffnung gegeben. Im nächsten Moment zerplatzt die Hoffnung aber wie eine Seifenblase.

Hautdiagnose gefällig?

Ist die Haut unrein, kann es sein, dass schon seit Jahren die falschen Pflegeprodukte den Weg auf die Gesichtshaut finden. Das A und O für eine schöne Haut ist eine typgerechte Pflege. Dazu muss man wissen, welchem Hauttyp man angehört.

Zur Bestimmung sei hier eine kleine Erklärung gegeben:
1. Die Mischhaut
Sie zeichnet sich dadurch aus, dass sich im Gesicht fettige und auch normale Bereiche befinden. Zu fettigem Glanz, Unreinheiten und auch großen Poren neigt hier meist die T-Zone. Dies ist der Bereich zwischen Stirn, Augenbrauchen, Nase und Kinn. Die Haut an den Schläfen, den Wangen und der Halspartie sind hingegen meist glatt, feinporig und zart. Dementsprechend sollte die Pflege nur mit Produkten für Mischhaut erfolgen. Diese Produkte versorgen die Haut mit genügend Feuchtigkeit. Gleichzeitig regulieren sie aber auf den fettigen Hautpartien die Talgproduktion.

2. Die fettige Haut
Diejenigen, die eine fettige Haut haben, plagen sich fast immer mit Mitessern und Pickeln herum. Die Haut ist häufig fahl und blass, glänzt unangenehm fettig und hat große Poren. Auch stellt sich bei den Betroffenen meist direkt nach der Pflege wieder ein Gefühl der Ungepflegtheit ein. Hier bitte jetzt nicht mit aggressiven Reinigungsprodukten ran gehen. Dies verschlimmert das Problem nur noch mehr. Besser sind in diesem Fall Produkte, die leicht mattierend wirken und die Talgproduktion auf sanfte Art und Weise regulieren. Die richtige Hautreinigung ist hier von größter Bedeutung. Fette Cremeformulierungen sind völlig ungeeignet. Stattdessen eignen sich milde Gel-Konsistenten. In schlimmen Fällen kann der Gang zum Hautarzt die einzige Möglichkeit sein, Linderung zu erhalten. Hier werden sicherlich therapeutische Produkte mit Benzoylperoxid verschrieben werden. Diese gibt es auch in Kombination mit Vitamin A oder einem geringdosierten Antibiotikum.

Zusätzlich ist eine Kombination aus enzymatischem Peeling (mit Fruchtsäure) und mechanischem Peeling (beispielsweise mit Mandelkernen) gut. Ersteres trägt die obersten Hautschichten ab. Mit dem zweiten Peeling wird die Haut mit kleinsten Schleifpartikeln sanft abgeschliffen. Auch Masken, die dafür sorgen, dass sich die Poren zusammenziehen und antibakteriell wirken, können ein- bis zweimal in der Woche angewendet werden. Es kommt jedoch besonders darauf an, dass Peeling und Maske regelmäßig angewendet werden.

Die Reinigung der Haut ist ein ganz wichtiger Punkt. Hierfür eignen sich am besten ph-neutrale (pH bei 5,5) parfumfreie, hautfreundliche Waschlotionen oder Seifen. Häufiges Waschen der Haut zerstört den Säureschutzmantel und verschlimmert das Problem nur noch.
Cremes sollten auf Wasserbasis sein. Da ölhaltige- oder fetthaltige Kosmetika und Cremes die Poren verstopfen, sollten auch beispielsweise der Sonnenschutz und das Make-up fettfrei sein.

Positiv auf die Haut können sich auch Produkte mit Milchsäure, Salizylsäure und Fruchtsäure auswirken.

Zu viel Wärme, Kälte oder UV-Licht können Mitesser, Pickel und Akne noch verstärken.
Mit den Händen sich häufig im Gesicht berühren ist ebenfalls nicht förderlich. Gerade auf den Handflächen befinden sich immer viele Bakterien.

Wichtig ist auch, immer verschiedene Handtücher für die Hände und das Gesicht zu benutzen und die Hände häufiger zu waschen.

Wahr oder Falsch Quiz

Beim Kampf gegen Mitesser und Pickel wird oft hitzig diskutiert und so einige Halbwahrheiten sind im Umlauf. Besonders oft wird auf Zahnpasta gesetzt. Angeblich soll Zahnpasta, die auf den Pickeln aufgetragen wurde und über Nacht eingewirkt hat, den Pickel verschwinden lassen. Das ist jedoch ein fataler Irrtum. Die Zahnpasta trocknet den Pickel kurzeitig aus und es scheint eine Linderung zu erfolgen. Aber bereits kurze Zeit später tauchen die Rötungen und Entzündungen wieder auf und meist dann noch viel schlimmer als vorher. Also Finger weg von der Zahnpasta.

Auch die Frisur soll schuld an Pickeln sein können. Und das stimmt sogar. Hängen die Haare ins Gesicht, wandert der Talg der Kopfhaut ins Gesicht. Resultat ist, dass die Poren verstopfen. Beim Haare aus dem Gesicht wischen, werden mit den Fingern Bakterien auf die Stirn befördert. Es bleibt also nicht viel übrig, als die Haare auch in der Nacht zurückzubinden.

Teebaumöl wirkt tatsächlich wundheilend und entzündungshemmend. Es kann ganz einfach den üblichen Pflegeprodukten beigemischt werden. Es kann auch ein Wattepad mit Teebaumöl benässt werden. Das Teebaumöl muss aber unbedingt mit Wasser verdünnt werden. Es darf auf keinen Fall unverdünnt auf das Gesicht aufgetragen werden. Ansonsten sind Hautirritationen oder allergische Reaktionen vorprogrammiert. Einfach nach der Pflege das Gesicht damit abstreichen.

Was kann vom Selbstausdrücken gehalten werden? Die Antwort lautet – gar nichts! Die Entzündungen werden nur noch schlimmer. Im schlimmsten Fall bleibt dann auch noch ein unansehnlicher kleiner Krater zurück. Aber nicht nur das – in der angegriffenen Haut können sich dann auch noch Krankheitserreger rasant ausbreiten. Also immer zur Kosmetikerin gehen, die weiß nämlich was sie tut.

Entspannend und positiv für die Haut sind Dampfbäder. Das Schwitzen kurbelt den Stoffwechsel und die Durchblutung an. So wird der Haut geholfen, Unreinheiten zu beseitigen.

Für eine pickelfreie Haut kann die richtige Ernährung eine Menge tun. Auf Lebensmittel, die den Blutzucker erhöhen, ist tunlichst zu verzichten. Die lassen Pickel so richtig aufblühen.

Pickel und ihre Liebesbeziehungen
Die besten Freunde von Pickeln heißen:

– Ketchup
– Limonade
– Süßigkeiten
– Fruchtjoghurt
– Alkohol
– Nikotin
– fettige, ölige Speisen
Es ist also gut, zu wissen, welche Lebensmittel Pickel auf natürliche Art vernichten können. Dies zieht zwar vielleicht eine Ernährungsumstellung nach sich, was es aber sicherlich wert sein wird.

Hier kann es sinnvoll sein, ein Ernährungstagebuch zu führen. Hier wird eingetragen, was gegessen wurde und wie der Hautzustand zum jeweiligen Zeitpunkt war.

Pickel und ihre natürlichen Feinde
Es gibt Nahrungsmittel, die die Haut besonders positiv beeinflussen.
Linsen, Bohnen, Haferflocken und Käse enthalten beispielsweise Zink. Dies frischt die Haut auf und lässt Pickel abheilen.

Vitamin H, auch als Biotin bekannt, unterstütz die Zellerneuerung der Haut. Besonders viel Vitamin H ist in Champignons und Spinat enthalten.

Für den Sauerstofftransport in die Haut ist Eisen unabdingbar. Radieschen, Fenchel, Geflügel und Fleisch sind hier positiv. Im Resultat sieht die Haut rein und gesund aus.

Vitamin C wirkt wundheilend. Besonders viel Vitamin C findet sich in Zitrusfrüchten.

Selen unterstützt die Bildung neuer Haut. Fleisch, Getreide und Paranüsse sind wahre Selenbomben. Als Nebeneffekt bekämpft Selen freie Radikale.

Auch Folsäure ist hervorragend für die Gesichtshaut. Das Hautbild wirkt vital, frisch und strahlend. Tomaten, Erdbeeren, Spargel und Lauch sind tolle Folsäurelieferanten.

Gegen Verhornung der Haut wirkt Vitamin A wahre Wunder. Besonders viel findet sich in Möhren, Aprikosen und Spinat.

Letzte Rettung – Arzt
Bleiben die Unreinheiten für länger und breiten sich aus, ist der Hautarzt nötig. Haben sich Blasen und Entzündungen gebildet, sollte unbedingt ein Arzt die Ursachen abklären.

Wer sich gut schminken kann, ist klar im Vorteil
Am besten erstmal die Finger vor dem Make-up Auftragen desinfizieren. Auch die Pinsel sollten regelmäßig gereinigt werden.

Nun erstmal die Haut gut vorbereiten. Hier eignen sich spezielle Primer mit grünen Farbpigmenten. Dieser nimmt der Haut optisch die Rötung.

Dann kommt noch der Concealer zum Einsatz. Mit diesem wird der Pickel ganz zart betupft. Steht kein Concealer zur Verfügung, erfüllt auch ein Anti-Pickel-Abdeckstift herorragend den gleichen Zweck. Hier ist dann auch der Vorteil, dass die Stifte meist entzündungshemmende und antibakterielle Wirkstoffe enthalten.

Jetzt gut drauf achten, dass die Farbpartikel gut verblendet sind. Sonst entstehen hässliche Ränder und der leidige Pickel fällt noch mehr auf.
Nun nur noch etwas Puder verteilen. Das mattiert die abgedeckte Stelle und fixiert den Concealer zusätzlich

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